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Zwischen Wahrnehmung und Wirklichkeit – Ein Rahmen, der die Grenze sprengt
Dieses 20 × 30 cm große Rahmenobjekt wurde bewusst über seine ursprüngliche Funktion hinaus verändert und künstlerisch transformiert.
Der Bilderrahmen selbst wurde vollständig mit weißer Gesso grundiert und anschließend mit Acrylfarbe in abstrakten, strukturellen Bewegungen gestaltet. Dadurch wird der Rahmen nicht nur zum Träger des Bildes, sondern zum aktiven Bestandteil des Kunstwerks.
Sowohl die Vorder- als auch die Rückseite wurden mit handgefertigten Cut-Out-Elementen erweitert. Diese plastischen Eingriffe lassen das Motiv räumlich in die Umgebung hineinwachsen und erzeugen eine lebendige, beinahe atmende Wirkung.
Zusätzliche Details direkt am Rahmen verstärken diesen Eindruck und lösen die klassische Trennung zwischen Bild und Objekt bewusst auf.
Was auf den ersten Blick verspielt erscheint, offenbart bei näherer Betrachtung eine vielschichtige Verbindung aus Materialexperiment, räumlicher Gestaltung und visionärer Bildsprache.
⚠ Hinweis: Dieses Werk enthält Echtglas.
⚠ Hinweis zum Werkzustand
Dieses Kunstobjekt ist ein bewusstes kreatives Experiment. Kleine Knicke, Druckstellen oder Unregelmäßigkeiten können Teil des künstlerischen Prozesses sein und sind gewollter Bestandteil der Materialgeschichte.
Sie verleihen dem Werk seinen individuellen, leicht vintageartigen Charakter und unterstreichen seine Einzigartigkeit als handgefertigtes Original
Zur Serie – CUT & CORE: FRAME
Im Gegensatz zu seinem kleineren Vorgänger „Cut & Core – Fokus“ überschreitet „Frame“ bewusst die Grenze der rationalen Form.
Hier wird der Rahmen selbst zum Körper des Werks.
Mit Acrylfarbe ummantelt, erweitert er die analoge Illustration, die nicht mehr im Bild bleibt, sondern physisch aus ihm hervortritt.
Das Kunstwerk existiert dadurch nicht nur im Raum — es greift aktiv in ihn ein.
Zur Geschichte des Bildes – „Überladung der Wahrnehmung“
Das Werk zeigt einen jungen Mann, der durch ein Portal aus einem sogenannten „Red Room“ tritt und überzeugt ist, in einer noch schrecklicheren Welt oder einem fremden Universum gelandet zu sein.
Hinter ihm erhebt sich ein KI-gesteuertes Mecha-Wesen, das auf den ersten Blick bedrohlich wirkt — in Wahrheit jedoch eine wohlwollende Präsenz darstellt.
Die Angst entsteht nicht durch Gefahr, sondern durch Überforderung.
Die Wahrnehmung kollabiert unter der Intensität des Unbekannten.
Parallel dazu verbirgt das Werk eine zweite, leise erzählte Ebene:
die Geschichte einer Maus und ihrer Familie — ein stilles Gegenbild zur überwältigenden visuellen Reizflut.
Ein Detail, das nur der aufmerksame Blick entdeckt.